Die in Ölmühlen eingesetzten Verarbeitungs- und Raffinationsschritte zur Herstellung von Raps- oder Sojaöl für die Biodieselherstellung beeinflussen die Konzentration von Acylsterylglycosiden (ASG) und Sterylglycosiden (SG). Diese in Pflanzenölen natürlich vorhandenen Begleitstoffe stehen in Verdacht, die Filtrierbarkeit von Biodiesel negativ zu beeinflussen.
In einer aktuellen Liste sind sämtliche Nutzfahrzeuge aufgeführt, die von ihren Herstellern die Freigabe für den Betrieb mit reinem Biodiesel (B100) bzw. mit einem Beimischungsanteil von 30 Prozent (B30) erhalten haben. Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) haben die Liste auf Basis einer Befragung der Fahrzeughersteller erstellt.
Unter dem Leitthema „The Future of Biodiesel in Europe“ veranstalten die Hart Energy Consulting und die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) erstmals am 27. und 28. September 2010 in Brüssel eine gemeinsame Fachkonferenz.
Am 31. Mai und 1. Juni 2010 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) ihre 4. Internationale Konferenz für Biodieselhersteller. Gleich zu Beginn der Tagung kritisierten die Konferenzteilnehmer die nicht abgestimmte Biokraftstoffpolitik der Europäischen Union als Flickenteppich.
Die Beimischungsquoten für Biokraftstoffe weisen in den einzelnen Staaten der EU bislang erhebliche Unterschiede auf. Für die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) ist dies ein Beispiel für die bislang unzureichende Harmonisierung der Biokraftstoffpolitik innerhalb der EU.
Bedingt durch die Tatsache, dass Deutschland als bisher einziges Mitgliedsland der Europäischen Union die EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien (2009/28/EG) in nationales Recht umsetzt, hatten sowohl die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) als auch die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) mit dem Angebot eines gemeinsamen, international ausgerichteten Workshops auf Anfragen und den offensichtlich großen Informationsbedarf reagiert. Der Workshop fand am 28. Mai 2010 in Berlin statt.
Ringversuche zur Überprüfung der Prüfverfahren und der korrekten Arbeitsweise professionell arbeitender Laboratorien haben im Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung (FAM) des DIN für den Kraft- und Schmierstoffbereich eine lange und erfolgreiche Historie. Mit dem vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen und biostämmigen Blendkomponenten hat sich auch für diese Produktklassen die zunehmende Notwendigkeit zur Durchführung von Ringversuchen gezeigt. Deshalb führt auch die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) Ringversuche zur Biodiesel-Analytik als Bestandteil des Qualitätssicherungssystems durch. Seit einigen Jahren hat sich aus den Aktivitäten von FAM und AGQM eine immer engere Zusammenarbeit entwickelt.
Die AGQM veranstaltet ihre 4. Internationale Konferenz für Biodieselhersteller am 31.05.2010 und 01.06.2010 in Berlin. Im Rahmen der ersten Sektion stellen Marktexperten die aktuelle und perspektivische Entwicklung von Biodiesel an den internationalen Märkten vor. Informiert wird ebenfalls über die Möglichkeiten des Risikomanagements bei Biodiesel zur strategischen Absicherung der Biodieselproduzenten und Händler. Im Mittelpunkt der nachfolgenden Sektionen stehen Ergebnisse über Forschungsprojekte zur Frage der Bestimmung und Reduzierung von Nebenkomponenten wie z.B. Sterylglycosiden, die die Filtrierbarkeit von Biodiesel als auch des damit hergestellten Blendkraftstoffs negativ beeinflussen können und zu motortechnischen Anforderungen.
Weltweit schreitet die Markteinführung von Biodiesel als Zumischkomponente in Dieselkraftstoff voran. Die Steigerung des Beimischungsanteils von Biodiesel von 7 % Vol. (B7) auf 10 % Vol. (B10) oder höher stößt auf zunehmende kritische Bedenken von Seiten der PKW-Hersteller. Biodiesel ist jedoch neben Bioethanol die bisher einzige mengenrelevante Kraftstoffalternative, um schließlich auch die in der Europäischen Union vorgegebenen Klimaschutzziele im Transportsektor ab 2020 erfüllen zu können. Als Partner eines international ausgerichteten Forschungskonsortiums beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft für Qualitätsmanagement e.V. (AGQM) an einem Projektvorhaben, das zum Ziel hat den Einfluss verschiedener Biodiesel/Dieselkraftstoff-Mischungen auf den Druckverlauf im Zylinder mittels eines speziellen Drucksensors zu messen. Diese Messdaten werden zeitgleich als Signal an das Motormanagement zur Optimierung von Kraftstoffeinspritzmenge und -verlauf weitergegeben.
Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) hat gemeinsam mit Anderen erfolgreich Einspruch gegen mehrere Patente erhoben, die Blendkraftstoffe aus Mineralölprodukten und FAME (Biodiesel) schützen sollten. Die Erteilung dieser Patente hätte dazu führen können, dass die Herstellung von Biodiesel-Blendkraftstoffen in vielen Ländern zum Gegenstand von Lizenzvergaben wird und sich damit die ohnehin schwierige Situation von Biodieselherstellern weiter verschlechtert.
Vom 31. Mai bis zum 01. Juni 2010 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. die 4. Internationale Konferenz für Biodieselhersteller in Berlin. Im Mittelpunkt dieser zweitägigen Tagung stehen aktuelle Aspekte zur Absatzentwicklung und Marktperspektive für Biodiesel. Beleuchtet werden die förderpolitischen Rahmenbedingungen sowie die Absatzentwicklungen in der Europäischen Union aber auch in wichtigen Produktions- und Exportländern wie Argentinien, USA und Brasilien.
Der Einsatz von Oxidationsstabilisatoren für die Biodiesel-Komponente in B7-Kraftstoff ist in der Anforderungsnorm DIN 51628 dringend empfohlen. Diese auf praktischen Erkenntnissen beruhende Aussage hat mittlerweile weltweit Eingang in viele verbindliche Lieferspezifikationen für Biodiesel gefunden. Ähnliche Anforderungen werden auch für die Weiterentwicklung europäischer Normen für Blendkraftstoffe diskutiert. Die DIN 51628 verweist dabei gleichzeitig auf zusätzliche No-Harm-Anforderungen an derartige Additive.
Um etwa 740.000 t ist der Biodieselabsatz im Jahr 2009 gegenüber 2007 eingebrochen. Der für die Biodieselhersteller, Händler und Tankstellenbetreiber existenzbestimmende Reinkraftstoffmarkt brach im gleichen Zeitraum von ca. 1,85 Mio. Tonnen auf 0,231 Mio. Tonnen ein.
Ein von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) angebotenes Fachseminar stieß am 20. und 21. Januar 2010 auf außerordentlich große Resonanz. Mehr als 120 Vertreter, vorrangig aus der Ölsaatenverarbeitungsbranche sowie der Biodiesel- und Mineralölindustrie, konnte der Geschäftsführer der AGQM, Dieter Bockey, insgesamt begrüßen.
In ihrer aktuellen Mitteilung informiert die DEUTZ AG über den Stand der Freigaben für die Verwendung von Biodiesel als Reinkraftstoff. Hingewiesen wird darin auf die zurzeit erteilten Motorfreigaben für Biodiesel als Reinkraftstoff für die jeweiligen Motorbaureihen sowie über die künftige Baureihe TCD 2015, die ab dem Baujahr 2010 freigegeben wird.
Nach dem deutlichen Rückgang des Marktanteils biogener Kraftstoffe im Verkehrssektor von 7,1% in 2007 auf 5,9% in 2008 hat die neue von CDU, CSU und FDP getragene Bundesregierung ihrem Koalitionsvertrag eine Wiederbelebung des Biokraftstoffmarktes versprochen. Im Entwurf des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes hat sie daher ein Festsetzen des aktuellen Steuersatzes auf reinem Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff für die nächsten drei Jahre beschlossen, anstatt die Energiesteuer weiter zu erhöhen. Doch werde diese Maßnahme für die angestrebte Wiederbelebung des Marktes nicht ausreichen, so das Fazit der über 450 Teilnehmer des 7. Internationalen BBE/UFOP-Fachkongresses „Kraftstoffe der Zukunft 2009“ am 30.11. und 01.12. in Berlin.
Anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) vom 13. November 2009 in Berlin wurde Dr. Jürgen Fischer, ADM Research GmbH, als Vorsitzender wiedergewählt. Dr. Georg Pollert, Verbio AG wurde als stellvertretender Vorsitzender ebenfalls für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.
Am 12. November feierte die AGQM Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. in Berlin ihr 10-jähriges Bestehen. Zu den Gratulanten zählte auch der Künstler und Rennfahrer SMUDO, der bereits seit mehreren Jahren mit qualitätsgesichertem Biodiesel seine Runden in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft dreht.
Anlässlich der Mitgliederversammlung hat die AGQM Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. die neu gestaltete Internetplattform freigeschaltet. Die Webseite der AGQM liefert eine Fülle von Informationen zum Thema Biodiesel, Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung, sowie über die stetig gewachsenen Dienstleistungsaktivitäten des Verbandes - in deutsch und englisch.
Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich als Ergebnis einer Anhörung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments vom 03.11.2009 zu bestätigen. Der Ausschuss kommt zu dem Ergebnis, dass die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA), verantwortlich für die Durchführung der Registrierung von Chemikalien nach der Europäischen Chemikalienrichtlinie (REACH), völlig überfordert und personell unterbesetzt ist. Inzwischen sei sogar von einem Notfallplan die Rede, um der Flut der Anträge, die nach Angaben des Generaldirektors der ECHA, Geerd Dancet, um den Faktor 20 höher als erwartet sind, Herr zu werden.
Die AGQM möchte auf Grund der hohen Nachfrage ein weiteres Analytikseminar für Ende November 2009 ankündigen.Es wird vom 23.11. - 25.11. 2009 stattfinden und beschäftigt sich wie schon das Seminar Ende Oktober mit aktuellen Filtrationsmethoden zur Charakterisierung von Verunreinigungen in FAME und Biodieselblends.
Im Institut für Mobile Systeme IMS, Lehrstuhl Kolbenmaschinen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde an einem von der Volkswagen AG bereitgestellten Pkw-Dieselmotor 2,0 l-TDI mit Common-Rail-System, motornahem Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter auf dem Motorprüfstand der Einfluss des Mischkraftstoffs B10 auf den Kraftstoffeintrag in das Motoröl und den Kraftstoffaustrag sowie auf die Veränderung der Ölviskosität untersucht.
Um die Konsequenzen aus dieser steuerlichen und ordnungspolitischen Gesetzgebung zu erörtern, trafen sich am 15. und 16. Juni 2009 Vertreter der Biodiesel- und Pflanzenölproduzenten mit ihren vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbeteiligten zu einem Fachseminar in Berlin. Eingeladen hatten dazu die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP).
Das von AGQM und UFOP angebotene Fachseminar setzt sich zum Ziel stufenübergreifend, d. h. beginnend bei der Rohstoffproduktion, -verarbeitung, Herstellung von Biokraftstoffen bis hin zur Abgabe an die Mineralölindustrie, einen Überblick über die auf die Biokraftstoffbranche zukommenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu geben.
Deutschland war jahrelang Weltmeister bei der Zahl der Biodieseltankstellen. In keinem Land gab es mehr Zapfsäulen, an denen reiner Biodiesel angeboten wurde. Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) geht von rund 1.900 Tankstellen aus, die bis zum vergangenen Jahr hierzulande Biodiesel verkauft haben.
Bei der Verwendung von Additiven für Biodiesel (FAME) als Blendkomponente in Dieselkraftstoff ist es von großer Bedeutung, dass von diesen Stoffen keine unzulässigen Wechselwirkungen mit dem Mineralölkraftstoff, dessen Additiven oder dem Motorenöl ausgehen.
Am 17. und 18.10.2008 fand die "3rd International Conference for Biodiesel Producers" in Berlin statt. Herr Dr. Jürgen Fischer (Vorsitzender der AGQM) begrüßte ca. 90 Teilnehmer aus 12 Ländern.
Key facts Bioenergy 2010
Chartsammlung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)